Bereits 450 Unterschriften pro Grundschulen

Burkhard Benecke: Bürger wollen selbst entscheiden

In nur drei Tagen haben bereits 450 Einwohner der Samtgemeinde Heemsen das Bürgerbegehren zum Erhalt der Grundschulen in Drakenburg und Haßbergen unterzeichnet. Nach Ansicht der Initiatoren spiegelt das große Interesse den Wunsch der Einwohner nach einer Bürgerabstimmung über die Zukunft der Dorfschulen wider.

In der letzten Woche hat die Interessengemeinschaft „Ja zur GS“ mit der Unterschriftensammlung begonnen. „Seit Sonnabend sind die Mitglieder unserer Interessengemeinschaft in der Samtgemeinde unterwegs und sammeln Unterschriften für das Bürgerbegehren. Bis Montagabend hatten bereits 450 Einwohner das Begehren unterzeichnet. Das ist ein toller Erfolg“, so Yvonne Siemering, Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens.

Damit das Bürgerbegehren gültig ist, muss der Text von mindestens 10 Prozent der wahlberechtigten Einwohner der Samtgemeinde unterzeichnet werden. Das entspricht 520 Bürgern. Da einige Unterschriften erfahrungsgemäß ungültig sind, haben sich die Initiatoren der Interessengemeinschaft die Zielmarke von insgesamt 600 Unterschriften gesetzt, die bei der Samtgemeinde eingereicht werden sollen.

„Derzeit fehlen also noch 150 Unterschriften zum Erreichen des Bürgerbegehrens. Wir werden deshalb auch in den nächsten Tagen in den Mitgliedsgemeinden verstärkt für die Unterschriftenlisten werben“, so Siemering weiter. Einwohner der Samtgemeinde Heemsen, die sich noch am Bürgerbegehren beteiligen wollen, können die Listen auf der Homepage www.ja-zur-gs.de herunterladen.

„Das Interesse der Einwohner, über die Zukunft der Grundschulen selbst zu entscheiden, ist enorm. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das notwendige Quorum in den nächsten zwei Wochen erreichen werden. Sobald wir die Unterschriften bei der Verwaltung eingereicht haben, muss der Samtgemeindeausschuss unverzüglich über die Zulässigkeit des
Begehrens entscheiden“, so Burkhard Benecke, Sprecher der Interessengemeinschaft abschließend.