Im Rahmen des von uns eingereichten Bürgerbegehrens legte uns die Samtgemeinde Heemsen eine Prognose der zu erwartenden Einschulungszahlen und für die Vergangenheit die tatsächlichen Einschulungszahlen für die betroffenen Grundschulen vor:

Wir können hier aktuell (ab 2019) eher einen starken Anstieg der Einschulungszahlen erkennen, der Samtgemeinderat meint jedoch anhand dieser Zahlen eher einen Einbruch bei den Einschulungen erkennen zu können. Auch wenn ein Einbruch der Zahlen -wie hier ab 2023 gezeigt- natürlich möglich ist, so ist auch dies jedoch noch immer kein Grund die Schule zu schließen, wenn nicht langfristig extrem niedrige Schülerzahlen zu erwarten sind. Sollte es tatsächlich in den Jahren 2023 und 2024 nur jeweils 10 Einschulungen geben, so wäre eine Kombiklasse im Jahr 2024 erforderlich. In der Vergangenheit hat es an der GS Drakenburg sogar schon die Situation gegeben, dass es zwei Kombiklassen gleichzeitig gab (1. & 2. sowie 3. & 4.). Damals wurde nach unserer Kenntnis nicht über eine Schulschließung gesprochen. Die Schwankungsbreite von Jahr zu Jahr wird in der obigen Abbildung jedoch deutlich und Prognosen sind Fehleranfällig. Ob die prognostizierten Zahlen tatsächlich erreicht werden bleibt abzuwarten. Ein Grund für die Schließung der Schulen zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht erkennbar.

Etwas seltsam kommt es uns jedoch vor, dass an den Schulen in Haßbergen, Drakenburg und Heemsen (hier nicht gezeigt) in den Jahren 2023 und 2024 jeweils für beide Jahre die selben Einschulungszahlen prognostiziert werden (Drakenburg 10, Haßbergen 19 und Heemsen 21). Liegt dort ein Fehler in der Prognose vor oder gibt es hier tatsächlich einen solchen Zufall?